Aktuelles

Veloflicktag 2017

Workshop Sexuelle Erziehung

Lesenacht 2016

Workshop zum Thema „Digitale Medien”, 11. Mai 2016

Zur Übersicht ↑

Impressionen vom Veloflicktag am 10. Mai 2017

Das Wetter zeigte sich, strahlend blau, von seiner besten Seite und so erschienen am 10. Mai mehrere Dutzend begeisterter Kinder zum beliebten Veloflicktag auf dem Pausenplatz des Schulhauses Im Isengrind.

Sie erhielten einen Velo-Pass und absolvierten vier Posten. Als erstes wurden die Velos auf ihre Verkehrstauglichkeit geprüft: Bremsen, Rückstrahler, Vorder-/Rücklicht, Glocke, Leuchtpedale, Reifen und Schloss. Ebenfalls wurden die Helme auf den richtigen Sitz kontrolliert und nach Bruchstellen untersucht. Danach konnten die Kinder ihre Velos selber putzen und nötigenfalls aufpumpen. Das Putzmaterial sowie die Pumpen wurden wie in den vergangenen Jahren von Züri rollt zur Verfügung gestellt.

Wenn nötig wurden die Fahrräder danach von drei Mitarbeitern von Züri rollt professionell repariert. Wegen dem grossen Andrang gab es zeitweise eine lange Schlange wartender Kinder. Es wurden Schrauben nachgezogen, Gangschaltungen geprüft, Ketten geölt und sogar Veloschläuche gewechselt sowie kleinere Reparaturen durchgeführt. Nur bei sehr aufwändigen Schäden wurden die Kids an ein Velo-Fachgeschäft verwiesen.

Danach durften die Kids den beliebten Velo-Parcours absolvieren. Zum Schluss bekamen sie einen feinen Zvieri und durften sich ein Geschenk aussuchen (zur Auswahl standen Leuchtbänder, Rückstrahler, Puzzles sowie diverse kleine Verkehrs-Spiele).

Ein gelungener Tag, an dem wir wieder einmal einige glückliche Kinderaugen erblicken durften. Herzlichen Dank an die freundlichen Mitarbeiter von Züri rollt sowie die freiwilligen Helfer vom Elternrat.

Hier ein paar Impressionen (Klick aufs Bild zum vergrössern).

Zur Übersicht ↑

Workshop Sexuelle Erziehung im Schulalter vom 01.02.2017

Sexualität kommt nicht, sie ist vor der Geburt schon da als unsere stärkste Lebens- und Liebeskraft. Am 1. Februar hatten die Eltern die Möglichkeit im Singsaal den Workshop "Sexuelle Erziehung im Schulalter" zu besuchen.

Frau Barbara Guidon, Heilpädagogin und Sexualpädagogin führte uns durch einen spannenden Abend. Zuerst bildeten wir drei Gruppen, nach Altersklasse unserer Kinder und befragten uns gegenseitig über die Beweggründe, diesen Anlass zu besuchen. Es entstanden angeregte Gespräche. Frau Guidon beantwortete danach einige Fragen. Auf unserer Homepage finden Sie eine interessante Zusammenfassung von Frau Guidon über frühkindliche Sexualität, die sexuelle Entwicklung von Kindern zwischen 6 und 10 Jahren, sowie Informationen, wann wir wie über Sex reden sollten. Um unsere Kinder vor sexuellen Übergriffen zu schützen ist es unbedingt nötig, mit Ihnen darüber zu sprechen.

Elf Regeln zum Sex-Gespräch mit Ihrem Kind:

  • Ruhig und interessiert zuhören. Antwort zuerst mit einem Kompliment: "Schön, dass Du mich das fragst."
  • Zeit haben. Wenn es jetzt nicht passt, kann das Gespräch verschoben werden; den versprochenen Termin bitte einhalten und zum Zeitpunkt aufs Kind zu gehen.
  • Nachfragen. Wenn man nicht sofort Antworten kann, darf die Antwort auch verschoben werden, um zum Beispiel mit dem Partner darüber zu sprechen oder sich dazu Gedanken zu machen. Den versprochenen Termin jedoch auch hier einhalten.
  • Die Sprache des Kindes ist für uns manchmal unanständig oder peinlich. Wir können erklären, warum wir einige Wörter davon nicht hören wollen und was sie bedeuten.
  • Keine Warum-Fragen, ansonsten wird das Kind später keine Fragen mehr stellen. Kein "Warum fragst Du das?" "Wer hat Dir das gesagt?" In diesen Wörtern klingt ein Vorwurf, das Kind wird sich verschliessen.
  • Keine Seelenverletzungen: "Dafür bist Du noch zu jung."
  • Ehrlich sein: Die eigene Unsicherheit oder Peinlichkeit zugeben.
  • Eigene Erfahrungen erzählen; nicht als Vorbild, sondern zum Schmunzeln oder Lachen.
  • Die Wahrheit sagen: Liebe oder Sex machen kann wunderschön sein. Es gibt Höhen und Tiefen. Es gibt Glück, Angst, Scham, ein schlechtes Gewissen. Sex und liebhaben ist nicht das Selbe.
  • Kurze, liebevolle Gespräche helfen mehr als lange Moralpredigten.
  • Lachen gehört dazu. Sehr leicht kommt das Lachen, wenn wir Stift und Papier nehmen und mit dem Kind zu zeichnen versuchen.

Zum Thema gibt es einen spannenden Film bei YouTube: So kriegt man also Kinder (Teil1+2).

Frau Guidon hatte einen spannenden Vorschlag: Wie wär's, wenn sich interessierte Eltern mehrmals jährlich unverbindlich treffen und über das Thema Sexuelle Erziehung sprechen würden? Frau Guidon würde ihr Wissen gratis zur Verfügung stellen, wenn seitens der Eltern Interesse vorhanden wäre. Interessierte Eltern können sich gerne beim Elternrat melden: info@elternrat-isengrind.ch. Wir werden allfällige Treffen organisieren.

Hier nochmal der Link zu Frau Guidon's Zusammenfassung.

Zur Übersicht ↑

Lesenacht vom 11.11. 2016

Wenn es früh dunkel wird und Kinder mit ihren Eltern ausgestattet mit Kissen und Decken am Abend in die Schule strömen, dann ist wieder Lesenacht. Am 11. November 2016 war es soweit.

Das Motto des Abends „Streng geheim“ hatte neugierig gemacht und die Fantasie beflügelt. Aus einer Vielzahl Geschichten hatten die Kinder sich vorab ihre Favoriten ausgesucht.

Mit gespannten Gesichtern und Freude auf die Geschichten, die Suppe und dem gemeinsamen Abend mit ihren Gespänli liefen die Kinder in die schön geschmückten Räume und endlich konnten die Geschichten beginnen.

Die Eltern konnten derweil gemütlich einen Kaffee im Singsaal trinken oder in der Bibliothek der Erwachsenenlesung von Marina Hagenauer lauschen. Spannende und kurzweilige Geschichten wurden vorgetragen.

In der Pause war dann Zeit zum Essen, Trinken und für gemeinsame Gespräche. Es war eine gelungene Lesenacht und vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer. Bis nächstes Jahr dann...

Hier ein paar Impressionen (Klick aufs Bild zum vergrössern).

Zur Übersicht ↑

Digitale Medien - Möglichkeiten und Gefahren von Online-Medien

Workshop vom 11. Mai 2016

Am 11. Mai hatten die Eltern der Dritt- bis Sechstklässler die Möglichkeit im Singsaal den Workshop „Digitale Medien” der Stadtpolizei zu besuchen. Der Referent, Herr Thomas Schlittler, Fachberater der Prävention Stadtpolizei Zürich stellte sich kurz vor. Er ist Vater von vier Jugendlichen zwischen 19 und 27 Jahren und verriet uns, er habe zwischen „Kommt überhaupt nicht in Frage!” bis „Dann mach halt was Du für richtig hältst!” alles angewandt.

Das Internet ist mittlerweile auch für Minderjährige nicht mehr aus dem Leben wegzudenken. Neben dem offensichtlichen Nutzen, der Verwendung für Schule und Hobby ergeben sich auch einige Gefahren. Herr Schlittler erklärte uns, dass das Internet wie eine grosse Stadt sei. Es gibt nette Leute, sichere Gegenden, schöne Parks, merkwürdige Gestalten, dunkle Gassen und gefährliche Strassen. Wir müssen unsere Kinder und Jugendlichen begleiten, sie über Gefahren aufklären und unser Interesse an den Inhalten zeigen, welche sie beschäftigen. Am besten steht der Computer im Wohnzimmer um eine bessere Kontrolle zu haben. Die Verantwortung für die Computer-Nutzung der Jugendlichen liegt bei den Eltern.

Glückliche Medienkinder:

  • Bildschirmzeit oder noch wichtiger: bildschirmfreie Zeit
  • Vorbild sein
  • Nutzung altersgerechter Spiele
  • Internet zusammen erkunden
  • Offene Gespräche sind besser als Filtersoftware
  • Wir sollten uns in regelmässigen Abständen die Chronik des Browsers unserer Kids ansehen. Dadurch erkennen wir schnell die verschiedenen Webseiten, welche unser Sprössling besucht. Ohne unseren Kids ein wenig hinterher zu spionieren, lässt sich leider kein richtiger Schutz erreichen.

    Es folgte ein kurzer Überblick über die sozialen Netzwerke: Whatsapp mit 46 Milliarden; Snapchat mit 1.6 Milliarden Nachrichten pro Tag weltweit; Facebook hat im Moment 1.5 Milliarden User und bei Youtube werden pro Minute 300 Stunden Videos hochgeladen. Den Überblick zu behalten ist eine Herausforderung. Fast täglich kommen neue Programme und Apps ins Gespräch und es ist Aufgabe der Eltern Gefahren und Nutzen derselben abzuwägen und mit dem Jugendlichen Regeln zur Benutzung zu vereinbaren.

    Es folgten einige interessante Hinweise/Warnungen:
    Facebook: Bilder nicht öffentlich posten; diese können von Gaunern benutzt werden, um falsche Profile zu erstellen. Auch die Freundesliste sollte nicht öffentlich angezeigt werden. Dies muss bei den Einstellungen der Privatsphäre angepasst werden, da standardmässig alles veröffentlicht wird. Immer daran denken; Sogar normale Fotos können auf Pornoseiten landen, sofern diese öffentlich gepostet werden.
    Man sollte sich nie alleine mit anderen Usern treffen, welche man nicht persönlich kennt. Es gibt keine Garantie, dass es sich wirklich um die Person handelt, die sie vorgibt zu sein. Ein allfälliges Treffen sollte im öffentlichen Raum stattfinden und nur mit Begleitperson.
    Handy ist Tracking. Hierzu empfahl uns Herr Schlittler: „Do not Track” von Arte zu konsultieren. Es ist erstaunlich, was uns diese sieben Episoden alles aufzeigen!

    Apps haben teilweise Zugriff auf Internetkonsum oder Kontakte, Standorte usw. Zum Beispiel die Taschenlampe, Angry Birds und viele andere Apps greifen auf die UID zu, womit unser Handy lokalisiert werden kann. Diese Infos werden dann zum Beispiel an Werbebetreibende weitergeleitet welche uns dann mit passender Werbung eindecken. Nach einem IOS-Update verlangt die App Health Zugriff auf Connect, diese Daten werden dann zB. an Krankenkassen weitergeleitet. Die Gefahr lauert auch bei „Fake-Gewinnspielen” bei denen man zum Beispiel einen BMW gewinnen kann. Einziger Zweck dieser Gewinnspiele ist es, Adressen zu sammeln, um diese zu verkaufen.

    Ein Fünftel der Jugendlichen erkennt beim Googeln nicht, wenn Werbung eingeblendet wird und hält diese für reale Suchergebnisse. Herr Schlittler erläuterte uns auch die Altersbeschränkungen bei Youtube, Facebook und Whatsapp sowie die prozentuale Nutzung von Internet und Handy der diversen Altersklassen.

    Selfies anno dazumal wurden im öffentlichen Raum in Fotoboxen gemacht. Heute können Selfies immer und überall mit Smartphone, iPod und Co. gemacht und geteilt werden. Sexting-Bilder entstehen so viel einfacher. Wir müssen unsere Jungend darauf hinweisen, dass solche Bilder sehr schnell in Umlauf geraten können, auch wenn der aktuelle Partner verspricht, diese nicht weiterzuleiten. Spätestens wenn die Beziehung zu Ende ist, ist die Gefahr gross, dass dieses Versprechen gebrochen wird. Auch wenn das Handy einmal unbeobachtet ist, oder gestohlen wird, können Dritte unter Umständen auf diese Daten zugreifen.

    Wer liest die allgemeinen Geschäftsbedingungen sorgfältig durch, bevor er eine App oder Software installiert? Apps wie Snapchat verleiten dazu Sexting Bilder und Videos zu verschicken. Der Absender kann zwar wählen, wie lange das Bild beim Empfänger sichtbar ist (1-10 Sekunden); er kann jedoch nicht verhindern, dass der Empfänger davon eine Bildschirmkopie macht, welche dieser dann behalten kann. Der Absender wird zwar informiert, dass eine Kopie erstellt wurde; er kann aber nichts dagegen unternehmen. Zudem willigt man mit der Installation dieser App zu, dass Snapchat diese Fotos und Filme speichern, verändern, verwenden, veröffentlichen sowie kommerziell nutzen darf! Gleichzeitig verzichtet der Nutzer dabei auf seine Urheberrechte oder auf finanzielle Beteiligung.

    Instagram dient zur Selbstdarstellung. Was viele nicht wissen, ist, dass bei der Standardeinstellung jedes Bild mit einem Geotagging versehen wird. Das heisst, alle Besucher können auf den Meter genau sehen, wo das Bild aufgenommen wurde. Wenn man mehrere Bilder postet, kann so bald ein geographisches Muster erkannt werden, zum Beispiel vom Wohnort. Dieses Geotagging kann man in den Einstellungen blockieren.

    Sorgen bereitet auch das „Jodel-App” welches den Nutzern ermöglicht jederzeit anonym Kommentare zu posten, welche im Umkreis von ca. einem Kilometer allen anderen Jodel-Nutzern zugänglich gemacht werden. An und für sich eine gute Idee, um sich zum Beispiel über Ausgangsmöglichkeiten zu informieren. Leider wird diese Plattform aber oft für Mobbing genutzt.

    Persönlichkeitsschutz: Recht muss auf zivilem Rechtsweg eingefordert werden, was sehr umständlich und langwierig ist. Ein viertel der Jugendlichen ist von Cybermobbing betroffen. Es ist wichtig, die Ohren offen zu haben und bei Verdachtsfällen schnell mit dem Lehrer Kontakt zu suchen oder im Extremfall bei der Stadtpolizei zu intervenieren. Ebenfalls müssen wir unsere Jugendlichen auffordern, keinesfalls bei Cybermobbing mitzumachen. Bei Selbstbetroffenen ist es wichtig, über Drittpersonen zu gehen (zum Beispiel Sozialdienst der Schule) und nicht direkt zu den anderen Eltern.

    Das Portal YouNow ermöglicht es den Nutzern, Live-Videos zu schauen oder selber ins Internet zu stellen. Nicht nur hier ist es ratsam, Geräte nachts nicht im Zimmer zu lassen.

    Erlaubte Pornografie darf Jugendlichen unter 16 Jahren nicht zugänglich gemacht werden. Ab 10 Jahren sind die Kinder strafmündig. Das heisst, wenn sie Pornografie an andere Jugendliche weiterleiten oder ihnen zeigen, können auch sie dafür bestraft werden. Der Besitz von Gewaltbildern und -Videos ist illegal. Werden solche Bilder festgestellt, kann das Handy beschlagnahmt werden. Download von Musik ist erlaubt, der Upload ist jedoch nur für eigene Musik und eigene Filme erlaubt.

    Nach Möglichkeit sollten wir vermeiden, Gratis WLAN zu nutzen. Wenn wir es trotzdem machen, sollten wir auf keinen Fall Sicherheitszertifikate erneuern, E-Mails checken, oder E-Banking nutzen, da die Passwörter auf dem fremden WLAN gespeichert werden könnten.

    Erlauben Sie den Kindern nur Apps von den offiziellen Stores zu kaufen. In den Einstellungen können die Installation von Apps aus unbekannten Quellen sowie In-App Käufe verboten werden. Weisen Sie Ihr Kind auf Abo-Fallen hin. Auf Werbeflächen gibt es PopUps. Damit das Kind weiterspielen kann, drückt es häufig einfach OK, ohne sich bewusst zu sein, dass es ein teures Abo löst. Kosten fallen schon mit dem ersten OK-Klick an. Meistens fällt der Irrtum erst bei der nächsten Monatsrechnung auf. Je nachdem wie lange das Abo lief, bevor es wieder gekündigt wurde (dafür ist ein spezieller Code nötig), können Kosten bis zu mehreren hundert Franken anfallen.

    Auch ist es sinnvoll Mehrwertdienste auf den Geräten unserer Kids zu sperren. Dies können Support-Nummern von Unternehmen oder auch Unterhaltung für Erwachsene sein, welche schnell teuer werden können.

    Es sind Fälle bekannt, bei welchen Jugendliche bis zu CHF 40000.00 Schulden für Abo- und Gesprächskosten anhäuften! Jugendliche können ab 16 Jahren selber ein Mobile-Abo abschliessen. Es gibt Kriminelle die gezielt Unerfahrene angehen, um sie zu überreden einen solchen Vertrag abzuschliessen und ihnen dann gegen eine Entschädigung von CHF 500.00 weiterzugeben. Auf dieses Angebot sollte keinesfalls eingegangen werden, denn der Vertragspartner haftet für sämtliche Kosten, die mit dem Vertrag anfallen. Zudem könnten die Handys so für kriminelle Machenschaften missbraucht werden.

    Wir sollten unsere Jugendlichen sensibilisieren: Beispiel Facebook. Es gibt Angebote, womit man finanzielle Freiheit erhalte und automatisches Einkommen generieren könne, ohne dafür zu arbeiten. Dies sind immer zwielichtige Angebote. Viele Pornoseiten und leider auch immer mehr seriöse Webseiten enthalten Malware, welche sich unbemerkt auf dem Computer installieren. Per Mail erhält man oft Phishing-Angriffe, daher ist es wichtig, nie Anhänge oder Links anzuwählen, wenn man den Absender nicht kennt, oder der Text irgendwie suspekt ist. Diese Links bzw. Anhänge können Trojaner und Viren enthalten.

    Am Schluss dieses Berichts finden Sie eine Information von der Stadtpolizei mit Links, bei welchen Sie sich ausführlich über Cybercrime, Beratungs- und Bildungsangebote, Warnlisten und Betrugsfallen im Internet informieren können. Unterstützung und Hilfe kann man auch bei Familie, Freunden, Schulsozialarbeit, Lehrperson, Schulleitung, Therapeuten, Ärzten, Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen oder dem Jugenddienst der Stadtpolizei suchen.

    Kindergerechte Seiten: Kindersuchmaschine: www.fragfinn.de, www.blindekuh.de.
    Kinderseiten in der Schweiz: www.spick.ch, www.radiolino.ch, www.zambo.ch.
    Von Fachleuten geprüfte Seiten für Kinder finden Sie hier: www.klick-tipps.net.

    Fazit: Begleiten statt verbieten:

  • Unterstützen und begleiten = Höhere Medienkompetenz, trotz Risiken weniger negative Medienerlebnisse.
  • Verbieten und kontrollieren: Geringe Medienkompetenz, weniger Risiken, aber eher negative Medienerlebnisse.
  • Es hilft nichts, digitale Medien zu verbieten. Denn spätestens wenn die Jugendlichen bei Kollegen sind, haben sie dort die Möglichkeit, digitale Medien zu nutzen. Es ist wichtig, Gefahren zu erläutern und sich als Vertrauensperson bei Problemen anzubieten.

    Sonja Widmer

    ---------------------------------------
    Ein Besuch der Reihe „Do not Track” von Arte lohnt sich auf jeden Fall.
    Folgende Informationsbroschüren bezüglich Medienkompetenz wurden unter anderem abgegeben. Diese Broschüren und viele weitere können unter www.skppsc.ch herunter geladen werden.

  • Es war einmal ... das Internet (5 moderne Märchen über 5 moderne Problembereiche) für Eltern von Kindern unter 12 Jahren.
  • Cybermobbing: Alles, was Recht ist.
  • Das eigene Bild: Alles, was Recht ist.
  • Pornografie: Alles, was Recht ist.
  • Stadt Zürich, Stadtpolizei, Referat Digitale Medien, Informationen:
    Cybercrime
    Die Prävention der Stadtpolizei Zürich stellt auf der Informationsplattform www.schaugenau.ch detaillierte Informationen zu digitalen Medien und Cyber- crime zur Verfügung. Darüber hinaus finden Sie auch auf den Seiten des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (KOBIK und MELANI) Informationen dazu. Auf der Seite von KOBIK können Sie verdächtige Inhalte im Internet (Betrug, Kinderpornografie, SPAM, Extremismus und Rassismus usw.) melden. www.schaugenau.ch , www.kobik.ch , www.melani.admin.ch.

    Warnlisten und Betrugsfallen
    SPAM, Werbemails, SMS-/WhatsApp-Fallen, Betrugsfallen und Abzocke lauern an vielen Orten. Nicht nur für Jugendliche, auch für Erwachsene sind Stolperfallen oft nicht sofort zu erkennen. Welche Angebote sind seriös, wo wird uns etwas vorgespielt, wo wird man hereingelegt? Gefahren lauern im Computer genauso wie auf den mobilen Geräten wie Tablet oder Smartphone.
    Verschiedene private Institutionen zeigen, wie Betrüger und Abzocker vorgehen. Der Ktipp führt Warnlisten auf seiner Seite. Auf den anderen beiden Seiten werden die Betrugsmaschen detailliert erklärt:
    www.ktipp.ch/service/warnlisten , www.watchlist-internet.at , www.mimikama.at.

    Beratungs- und Bildungsangebote
    Verschiedene Institutionen bieten Beratungs- und Bildungsangebote zum Thema digitale Medien an. Neben allgemeinen Informationen finden Sie auch Schulungs- und Weiterbildungsangebote. Das nationale Programm von Jugend und Medien (auch Jugend und Gewalt) bietet umfassende Informationen rund um das Thema Jugend und Medienkonsum an. Diese Seite richtet sich an Eltern, Lehr- und Fachpersonen. Auch Projuventute als Stiftung hat sich in diesem Bereich einen Namen gemacht (Telefon 147). Die Swisscom leistet mit seinem Programm „medienstark” einen wichtigen Beitrag. In der Region Zürich ist auch der Verein zischtig.ch aktiv und hat ein breites Angebot für Kinder und Jugendliche. Das Angebot von NetLa.ch vermittelt spielerisch Wissen im Umgang mit dem Internet. Für Kinder und Erwachsene (mit Lernquizz). Natürlich gibt es noch viele weitere gute Angebote. Hier einige nützliche Links:
    www.jungendundmedien.ch
    www.projuventute.ch/medienprofis
    www.swisscom.ch/jugendmedienschutz
    www.medienstark.ch
    www.zischtig.ch
    www.elternbildung.ch
    www.schau-hin.info
    www.elternet.ch
    www.safersurfing.ch
    www.handyprofis.ch
    www.klicksafe.de

    Stadtpolizei Zürich, Prävention (Telefon 044 411 74 44)
    www.stadtpolizei.ch/praevention
    www.fb.com/stapoZHpraevention